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Neu: EAN-Nummer nicht wiederverwendbar!

Die Vergaberegeln für die EAN/GTIN zur Identifikation von Artikeln werden sich ab 1. Januar 2019 ändern. Durften Lieferanten nach den GS1-Regularien bisher verbrauchte GTIN – frühestens 36 Monate nach der letzten Lieferung an den Einzelhandel – für andere (neue) Artikel wiederverwenden, ist dies künftig nicht mehr möglich. Dies gilt im übrigens ebenfalls für die Eigenmarken des Einzelhandels.

Künftig darf danach eine einmal vom Lieferanten vergebene GTIN nicht mehr wiederverwendet werden. Der Schuhhandel begrüßt dies, da es in der Vergangenheit in seiner Warenwirtschaft immer wieder zu Fehlern führte, wenn „alte“ GTIN von Lieferanten für neue Schuh-Kollektionen nochmals vergeben wurden. Auch im EDI-Datenaustausch zwischen Industrie und Handel kam es dadurch zu (vermeidbaren) Problemen.

 

Hinweis: Es gibt einige wenige Ausnahmeregelungen vom Wiederverwendungsverbot. Diese können auf der BDSE-Webseite unter der Rubrik Infos/Fachthemen und dem Stichwort „EAN/GTIN“ eingesehen werden.