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Immer wichtiger: Messung von Kundenfrequenz und Conversion Rate

Rückläufige Besucherfrequenzen sind eines der zentralen Probleme des innerstädtischen Schuhhandels. Wie aktuelle Befragungen des BDSE zeigen, waren die Besucherzahlen bei 75 bis 80 Prozent der Schuhhandelsunternehmen in den vergangenen zwei Jahren rückläufig, etwa ein Drittel davon klagt sogar über stark sinkende Frequenzen. Zweifellos ist die Dynamik dieser Entwicklung standortbezogen sehr unterschiedlich, das Problem trifft aber selbst gute Einkaufslagen in so mancher Großstadt.

Umso wichtiger wird es, nicht nur frequenzsteigernde Marketingmaßnahmen durchzuführen, sondern die vorhandenen Kunden intensiver zu betreuen und zum Kauf zu bewegen. Wichtige Kennziffern, die es zu beeinflussen gilt, sind u.a. Teile pro Kunde, Durchschnittsbon, Umsatz pro Stunde und die Conversion Rate, also der Anteil kaufender Besucher im Verhältnis zur Zahl aller Besucher. Zur Messung der Kundenfrequenz reicht allerdings nicht, wie häufig heute noch üblich, die Zahl der Kassenbons. Vielmehr benötigen die Fachgeschäfte spezielle Frequenzmessgeräte, die im Eingangsbereich (Besucher), zum Teil auch vor den Schaufenstern (Passanten), installiert werden. Diese „echten“ Frequenzzahlen helfen dem Einzelhandel, will er seine Personaleinsatzplanung optimal steuern und die Personalleistung und/oder Filialleistung anhand objektiver Werte controllen und steigern. Der Schuhfachhandel ist daher gut beraten, in entsprechende Messgeräte und Auswertungs-Tools zu investieren. Moderne elektronische Systeme zur Personaleinsatzplanung verfügen heute über entsprechende Auswertungs-Module.