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Pressemitteilung vom 25.09.2017
Wachstumsmärkte nutzen
Für den Schuhfachhandel wird es immer schwieriger, in seinem Stammgeschäft zu wachsen. Das Umsatzwachstum findet derzeit woanders statt: Im Online-Geschäft, bei den vertikalen
Anbietern und im Modehandel mit seinen Schuhsortimenten. Selbst Langzeit-Trends wie das Thema Sneaker laufen auf Hochtouren oftmals nur bei den Mitbewerbern. Denn die besonders angesagten Lifestyle-Schuhe werden qua selektiver Vertriebsaktivitäten an spezialisierte Sneaker-Stores und in den Modehandel geliefert oder in den Monomarken-Stores der Hersteller selber vermarktet. Dort sehen die Hersteller nämlich das für ihr Markenimage passende Verkaufsumfeld.

Generell wird sich der Schuhfachhandel künftig noch intensiver auf spitzere Sortimente und differenzierte Angebotsformate – auf Zielgruppen, regionale Bedürfnisse und Einzugsgrößen hin angepasst – umstellen müssen. Dazu bedarf es dann auch einer ansprechenden Verkaufsatmosphäre. Beispiel Sneaker: Selbst innovative Modehäuser müssen sich heute enorm anstrengen, den hohen Erwartungen der angesagten Markenhersteller gerecht zu werden, damit sie mit den Trend-Modellen beliefert werden. Das werden traditionelle Schuhhäuser in ihren breit ausgerichteten Angebotsformaten mit entsprechendem Ladendesign oftmals nicht leisten können. Aber die Fachhandelsunternehmen sollten über neue, zusätzliche Ladenkonzepte nachdenken, die den Nerv der Zeit vielleicht besser treffen als klassische Angebotsformen. Die vielerorts sinkenden Mieten könnten den Einstieg in innovative Geschäftsideen – wie einen Sneaker-Store – erleichtern. Dazu muss man nicht unbedingt die Größe eines Filialisten wie Deichmann haben, der den Trend frühzeitig erkannte und mit Snipes in diesen Wachstumsmarkt über ein Spezialkonzept investierte.



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